Tja, wie ginge ich damit um? Wie geht man mit dem Tode eines geliebten Menschen um?
Erst einmal: da gibt es kein Patentrezept. Jeder Mensch ist anders gestrickt - der eine muß sich zurückziehen, der andere will nur Ablenkung. Einer will darüber reden, der andere macht es mit sich selber aus. Da muß man schauen, wie man sich am wohlsten fühlt - soweit man sich in dieser Situation wohl fühlen kann.
Ich für mich müsste mich mit der Trauer auseinandersetzen. Ruhig richtig trauern, weinen, verzweifeln. Man muß nicht das heulende Elend sein - wenn man sich ablenken will, ist das ok. Dann ist man nicht herzlos, sondern schützt sich. Aber: verdrängen auf ewig sollte man nicht. Der Schmerz ist wichtig. Es muß wehtun, denn nur Wunden können heilen. Ist es einfach taub, dann ist keine Leben mehr darin. Irgendwann kommt der Punkt, wo die Trauer weniger wird und die Erinnerungen wehmütig, aber schön werden.
Ich hoffe, ich muß das nie erleben. Aber wenn ich es müsste, dann würde es mich Kraft kosten. Ich wünsche dann jedem, das er sie im nötigen Maße hat.
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Wer im Glashaus sitzt, sollte im Keller bumsen
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