ich hab schon des Öfteren die Aussage gelesen und gehört, dass (einige) Lesben etwas gegen Bisexuelle Frauen haben. Sicherlich ist das ein verallgemeinertes Statement, aber an allem ist ja bekanntlich immer ein kleines Stückchen Wahrheit, sonst würde so etwas ja nicht entstehen.
Wie steht ihr dazu und welche (Vor-)Urteile/Argumente gibt es dafür bzw kennt ihr vielleicht selbst Leute, die das auch so sehen?
Also wie kommt es zu so einer Aussage?
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- the one and only - RACHEL SHELLEY -
"Schneeregen ist ja auch irgendwie Schnee"
Geändert von pinkjulie85 (01.07.2007 um 21:27 Uhr).
Also ich hab' absolut nichts gegen Bisexuelle.
Wobei ich mich schon frage, wie es mir gehen würde, wäre mal eine Bisexuelle meine feste Freundin und würde noch 'nen Kerl daneben haben wollen (auch wenn nur Zeitweise). Also die Bisexuelle community scheint was das angeht ja ziemlich gespalten zu sein (also ob treu oder doch nicht unbedingt ganz so treu sein).
Um ehrlich zu sein denke ich, dass ich das auf Dauer nicht aushalten würde (wenn obige Annahme zutreffen würde). Ich würde zwar sicherlich versuchen das irgendwie zu managen und damit klarzukommen, aber ich denke nicht, dass ich das schließlich tatsächlich schaffen würde. Eine offene Beziehung ist eher nicht so mein Ding, da mir Treue doch sehr wichtig ist. Zwar habe ich ein gewisses Verständnis für die bisexuellen denen es so geht (bzw. eben die sowas wollen), aber ob man es dann auch noch aushält wenn es einen selbst betrifft ist wieder eine andere Oper. Allerdings fände ich es schlimmer, wenn sie mich mit einer anderen Frau betrügen würde als mit einem Kerl. Trotzdem... die Vorstellung das sie womöglich gerade mit einem Kerl vög***...
Aber es ist auf jeden Fall falsch zu sagen... alle bisexuellen sind so oder das wäre ausschließlich ein Problem derer... Offene Beziehungen gibt es eh überall... ob Hetero, Homo oder Bi.
Aber ne... wie gesagt... grundsätzlich habe ich absolut nichts gegen Bis.
Mhhh....also ich persönlich würde mich nicht mit der Aussage identifizieren, dass Bisexuelle was Treue angeht eher unentschlossen sind.
Meiner Meinung nach hat das weder was mit dem Gechlecht noch mit der sexuellen Einstellung/Neigung zu tun, sondern mit dem Menschen an sich.
Ich würde nie eine offene Beziehung haben wollen, wenn ich meinen Partner, egal ob Frau oder Mann, wirklich liebe. Denn dann reicht diese Person mir vollkommen aus. In jeder Hinsicht.
Schließlich ist es ja nix anderes, wenn der Partner in einer homo- oder hetero-Beziehung noch jemanden braucht um glücklich oder sexuell befriedigt zu sein.
Damit würde ich denke ich auch nicht wirklich klarkommen (wollen)!
Ich verstehe sowieso nicht ganz, wie dieser Eindruck entstehen kann, dass Bisexuelle weniger treu sind als andere
Liegt es möglicherweise daran, dass es für Lesben schwerer wäre zu akzeptieren wegen eines Mannes verlassen zu werden oder woran?
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- the one and only - RACHEL SHELLEY -
Hi leute da kann ich was zu sagen. Ich bin bi,bin aber 22 jahre glücklich mit einen mann verheiratet.Und noch nie an fremdgehen gedacht.Treue ist für mich alles ob man mit einer frau oder mit einen mann zusammen ist.
also ich hätte keinen grund etwas gegnbisexuelle zu habn
das passt jetz nich ganz zum thema aber hab so ne ähnliche frage x DD
also meine bio lehrerin hat ma gesacht, das homosexuelle viel öfters den partner wechseln als heterosexuelle .
stimmt das? ich bin der meinung das es nicht stimmt, bei ihr klang es auch so als hätten homos jede woche neue partner un würden auch viel mehr fremdgehn....
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hab nix gegen bisexuelle, homosexuelle, heteras oder was auch immer. Alle sind für mich gleich zu behandeln. Und niemand von denen ist irgendwie treuer als die andere. Da gibt es in allen Schichten Treue und Untreue. Alles andere ist Gefasel. Wer irgendwas anderes behauptet, der lügt.
Ich erwarte von einer Partnerin, das sie absolut treu ist. Ich bin auch treu, sobald klar ist, das ich in einer Partnerschaft bin. Bin ich nicht fest gebunden, dann wechlse ich auch die Partner nach Belieben.
Und ob sie nun bi oder lesbisch ist - ist mir eigentlich völlig egal. Sie könnte sogar hetero sein - wenn sie mich trotzdem liebt und ich sie, dann spielt alles andere keine Rolle. Verlieren kann frau jede Partnerin, ob sie nun die gleiche Neigung hat oder nicht. Wenn sie dich ein Stück in deinem Leben begleitet und es dadurch schöner macht - hat es sich schon gelohnt.
Ich verstehe sowieso nicht ganz, wie dieser Eindruck entstehen kann, dass Bisexuelle weniger treu sind als andere
Liegt es möglicherweise daran, dass es für Lesben schwerer wäre zu akzeptieren wegen eines Mannes verlassen zu werden oder woran?
Keine Ahnung, keine Ahnung. U.a. von gewissen Bio-LehrerInnen wie von diekleineShane92?
keine ahnung woran das liegt, aber dieses vorurteil gibt es ja auch bei heteros. so nach dem motto: sie weiß nicht wo sie hingehört
was soll ich bitteschön mit vorurteile? was habe ich davon? was bringen sie mir? NOTHING ausser ein schlechtes gewissen, ein mieses gefühl und wer weiß was noch
der mensch neigt leider dazu in kategorien/fächern zu denken und vor allem beim anderen zu schauen anstatt sich zuerst mit sich selbst zu beschäftigen. ist ja auch einfacher so. ich habe lernen müssen, mich um die angelegenheiten anderer nicht zu kümmern und mich nicht "einzumischen" und ich muss sagen es funktioniert wunderbar.
achso, das mit der treue hat meiner ansicht nach nichts mit bisexuellen zu tun, sondern es befindet sich bei allen. die einen können es und die anderen nicht. ist eher der trieb und hat mit der sexuellen orientierung nothing to do.
also wie heisst es so schön: leben und leben lassen...
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„Eine schöne Frau gefällt den Augen, eine gute dem Herzen, die eine ist ein Kleinod, die andere ein Schatz.“ Napoleon Bonaparte
der mensch neigt leider dazu in kategorien/fächern zu denken und vor allem beim anderen zu schauen anstatt sich zuerst mit sich selbst zu beschäftigen. ist ja auch einfacher so.
Das glaube ich auch. Und jede Verallgemeinerung wird wenn sie als allgemeingültig und absolut korrekt hingestellt wird zu einem klischee. Selbst wenn manches einen wahren kern hat.
Ich kenne auch das vorurteil "die können sich nicht entscheiden" und dass sich das auch in anderen bereichen so ist. Das seh ich aber nich so, kenn auch menschen die bi sind und find das passt auf die gar nich
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Ob etwas gelingt erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern dann, wenn du es ausprobierst...
ich hab schon des Öfteren die Aussage gelesen und gehört, dass (einige) Lesben etwas gegen Bisexuelle Frauen haben.
Hi, interessante Beobachtung, ist mir auch schon öfters aufgefallen...
Zitat:
Zitat von Soulslayer
Wobei ich schon frage, wie es mir gehen würde, wäre mal eine Bisexuelle meine feste Freundin und würde noch 'nen Kerl daneben haben wollen (auch wenn nur Zeitweise).
Das Eine bedingt ja nicht unbedingt das Andere. Nur weil jmd. von sich selber sagt, dass er/sie bi ist, muss das ja nicht gleich heißen, dass man das Bedürfnis hat, beides in der gleichen Zeitspanne (=2 Partner) auszuleben...
Aber egal ob hetero/homo oder bi, Untreue ist meist von mehreren Faktoren abhängig.
Ist man glücklich, fühlt man sich geliebt, funktioniert die Beziehung usw...
Wenn ich eine/e Partner/in habe, habe ich kein Bedürfnis die andere Seite auszuleben, denn, eine Beziehung ist einfach mehr als „nur“ Sex und warum sollte man unter normalen Umständen 2 Partner haben? Vlt. haben mache Menschen auch nicht den Mut, zu einer der beiden Beziehungen zu stehen... Die Gründe dafür sind mir spanisch...
Selbst wenn man davon ausgeht, dass es nicht um die gerade genannten Aspekte geht. Finde ich es ziemlich unfair, den beiden Personen zuzumuten das durchzustehen. Wenn es von jeder Seite aus in Ordnung ist, dann ist das was Anderes aber sobald einer der Partner nicht 100 % damit klar kommt, ist das eigentlich nur Quälerei.
Ich denke man sollte dazu in der Lage sein, sich für einen Partner zu entscheiden und nicht nur auf seine eigenen Bedürfnisse pochen.
„Ich bin bi“ ist ja nicht gleich ein Rechtfertigungsgrund für „ich kann machen was ich will“, nur „weil ich sonst nicht erfüllt bin.“
In einer reinen Homo-, Heterobeziehung, kann man ja auch nicht einfach sagen: „ich mag blonde und braunhaarige, wenn ich diese beiden Seiten nicht ausleben kann, bin ich nicht erfüllt.“
P. S.: Will mit dem Text niemanden angreifen und vermutlich gibt es auch noch zich andere Sichtweisen und Aspekte, die ich nicht berücksichtigt habe, weil ich mich da nicht wirklich reinversetzen kann.
Finde nur, ganz egal, ob es ums Thema Fremdgehen geht oder um sonstiges, dass man nicht immer alles auf seine eigenen Bedürfnisse beziehen sollte und sich seiner Verantwortung gegenüber anderer Menschen (egal ob Partner/in, Bekannte/r oder Kollege/in) bewusst sein sollte.
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"Alles wird am Ende gut. Ist es das nicht, so ist es auch nicht das Ende."