nun möchte ich mich auch kurz zu dem thema äußern....
die vereinzelten männer die in der serie vorkommen...sind nicht alle schlecht dargestellt....ja jenny´s freund ist eine lusche und es gibt auch in der realen welt sehr viele von diesen typen...allerdings wird nicht dadurch eine frau lesbisch.....bei jenny wird doch mehr als deutlich dargestellt welche hintergründe die ganze geschichte mit sich zieht......
ich selbst bezeichne mich als bi-sexuell.....allerdings bevorzuge ich doch eher frauen....männerhasserin bin ich absolut keine....denn auch in der frauenwelt gibt es durchaus solche sogenannten "A-Löcher".....ich würde da keinen geschlechterkampf ausüben.....in wirklichkeit liegt es schlussendlich am charakter.....lücken im charakter hat jeder...ob mann oder frau....und es gibt auch sehr viele serien wo frauen richtige biester sind und serien wo die männer dominieren und als bösewichte dargestellt werden.....
um deine frage zu beantworten.....nein für mich reflektiert diese serie nicht das bild was lesbische frauen über männer haben....zumindest aus meiner sicht....ich hab schwule wie auch heten als freunde.....und glaube mir ich kann sogar mit meinem hetero freund meinen spaß haben und auch total ernste gespräche führen.....ja nicht nur ernste gespräche sondern auch sehr tiefsinnige......und das liegt definitiv an seinem charakter....
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ich bin wie ich bin
ändern werde ich mich nur für mich selbst
und wem es nicht passt
muss sich auch nicht mit mir abgeben
.....jeder muss erst durch die hölle gehen.....
....um ins paradies zu kommen.......
Q.E.D.
Wenn eine Frau einen Mann attackiert, und sei es so logisch wie möglich, ist sie der böse Aggressor und alle anderen Frauen werfen sich schützend vor den armen Kerl.
Damit halten die Frauen Männer also tatsächlich für weichliche Trottel, die sich nicht selbst wehren können, und sind intensiv damit befasst, sich vom Vorwurf, eine Männerhasserin zu sein, zu befreien. Sobald sie aber dann merken, dass sie wieder einmal hereingefallen sind, sind Männer doch Arschlöcher. Insofern hat der Fragensteller wirklich recht.
Dabei sind Männer sehr clever, ich bewundere und verwende gerne ihre Strategien, man kommt leichter durchs Leben. (Warum soll ich nicht das Arschloch sein, wenn ich mehr davon hab?) Wie Mann mir erklärt hat: "Beliebt sein ist der Trostpreis für die, die nichts zu sagen haben." Und: "Verunsicherung ist der beste Weg zum Erfolg." Darum machen Männer Frauen auch gern mit Sprüchen an, wie "Oh, hast du zugenommen?" (Wer will kann das sogar in jedem Flirtratgeber für Männer nachlesen, sehr aufschlussreich.)
Die aufmerksamen Leserinnen dieser Beiträge werden schon wissen, was ich meine. Dem Herren brauch ich es ja eh nicht zu erklären, richtig?
Nicht zum Thema männliche Stereotypen, sondern bezüglich:
"Beliebt sein ist der Trostpreis für die, die nichts zu sagen haben."
Rechtfertigung für Arschlöcher, mehr nicht. Die beliebten haben vielleicht nicht die Fäden in der Hand, aber man hört ihnen wenigstens zu. Die was zu sagen haben - denen hört man zu, weil man MUSS. Die man liebt, denen hört man zu, weil man WILL. Deshalb ist ihr Wort vielleicht kein befehl, aber ein geschenk.
Wer so denkt, wie das schöne Zitat da oben wiedergibt, der muß wohl einfach noch ganz viel lernen über das, was wirklich wichtig ist im Leben. Das ist jetzt garnicht bös gemeint, aber weißt du, der Erfolg, den man erreicht mit dem verhalten, was du propagierst, ist null und nichtig. Du hälst dich für eine starke Frau, weil du dem nacheiferst, was Männer für dich verkörpern. Eine starke Frau bist du dann, wenn du nicht mehr kopierst, sondern entdeckst, was DU als PERSON erreichen kannst. Ein Ghandi mag für dich ne Nullnummer sein, weil sein Erfolg nicht materieller, sondern spiritueller Natur war. Fakt ist, er überdauert alle "erfolgreichen" Männer in dem Business, wo die Ellbogen Vorraussetzung sind. Das wird gerne als "verlierer-logik" bezeichnet. Aber ich glaube, eine solche politische Veränderung nur durch Friedlichkeit zu erreichen - da kann kein Aktienhai der Welt mithalten.
Nochmal: das die Welt so ist, wie sie ist, ist auch dein Verdienst. Du schwimmst mit auf der Welle. Wenn du meinst, mehr davon zu haben, ein Arschloch zu sein, bitte. Ich würde nur gerne wissen, WORIN denn dieses "mehr" besteht. Das beantworte bitte. Ohne die begriffe Geld, Macht, Repekt, Erfolg und Ansehen. Sondern nur Dinge, die weder mit Geld noch mit der Unterdrückung anderer Menschen in Zusammenhang stehen.
Früher war ich auch davon fasziniert, eine Frau zu sein, die sich durchsetzt, die "mithalten" kann mit den Jungs, die "weiß, was sie will". Der Typ Frau, der dir ne Bombe in die Hand drückt und dann eiskalt "Tschüß" sagt, mag faszinierend und sexy sein. Allerdings irgendwann auch sehr allein.
Weisst du, ich kann dich so, wie du bist, gut sein lassen. ich muß dich nicht ändern wollen, kritisieren blablablubb. Ich denke nur, das du auf Dauer bis ins Unbewußte nicht besonders glücklich wirst. Natürlich hoff ich das. Aber eigentlich wäre es besser, du bist es nicht - damit du aufhörst, ein Arsch sein zu wollen. Du trägst nämlich nicht nur verantwortung für dich, sondern auch für andere Menschen. Du lebst in einem Kollektiv. Und wenn du dazu beiträgst, das "Arschloch" ein Qualitätssiegel ist, dann trägst du dazu bei, das ne Menge Leute ganz beschissen behandelt werden.
Also ich will das nicht.
Edit(h) hat mir gerade geflüstert, daß das alles arg nach kitschigem One-World-Getue und verklärtem Gutmenschentum klingt...der Eindruck soll aber nicht entstehen. Also ein paar Erklärungen anhand eines konkreten Beispiels:
Mein Vater arbeitet bei Siemens. Er ist dort ein mittelhohes Tier. Nicht wichtig genug, um die Firma zu leiten und zu stürzen, aber wichtig genug, um regelmäßig mit dem Vorstand aneinander zu geraten.
Die Firmenpolitik bei Siemens, die übrigens Scientology-unterwandert ist, lautet "Gewinn auf Kosten der Mitarbeiter mit dem Motivator Angst" oder so ähnlich könnte man es sagen. Siemens fährt Milliardengewinne ein, die natürlich als Verluste deklariert werden, um steuerliche Vorteile zu genießen, die die Marge noch zusätzlich vergrößern. Da halten viele die Hände auf, damit das möglich ist und viele profitieren davon.
Der durchschnittliche Siemens-Vorstandler verdient Millionenbeträge im zweistelligen Bereich. Aber das reicht nicht. Mehr muß es sein. Also woher nehmen? Geld sparen. Wo? Am Mitarbeiter.
Also werden scharfe Hunde angesetzt, die durch die Abteilungen maschieren und sagen: Herr MüllerMeier, wie viele Leute haben Sie? 80? Wie lange brauchen Sie für das Projekt xyz? Januar? Gut. Ab September haben sie nur noch 40 Leute, aber wehe, Sie sind Januar nicht fertig. Dann können Sie ihre Sachen packen, so wie Ihre Leute jetzt die Sachen packen. Und hören Sie auf zu lamentieren, sonst gehen Sie gleich.
Gängige Praxis. Ist das gut? Nein. Da werden Leute mit ihrer Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut gefügig gemacht.
Was gut ist: es gibt ein paar kleine, mittelständische Unternehmen, die es anders machen. Die sagen: du als Mitarbeiter bist wichtig, ich will dich behalten und du sollst möglichst gute Leistung bringen. Wie schaffe ich das?
Gleitzeit, flexible Arbeitszeiten, Kinderbetreuung, Kommunikation, angenehmes Arbeitsklima. Wás passiert dann? Die Leute reissen sich die Kimme auf, um diesen geilen Job zu behalten. Bringen Leistung, weil sie zufrieden sind und das Unternehmen unterstüzen wollen, was ihnen so entgegenkommt. Die arbeiten für das Unternehmen, weil sie wollen - nicht müssen.
Es ist psychologisch bewiesen, das diese Art der Unternehmensführung langfristig deutlich stabiler und gewinnbringender ist. das weiß ich, ich habe die Studien gelesen.
Diese Firmen erwirtschaften vielleicht keine Milliarden. Aber kontinuierlich wird erfolgreich gearbeitet. Und der Boss mit Gewissen schläft gut. Der ohne auch, denn er hat ja keins. Aber karmisch gesehen ist der mit doch echt besser dran.
Warum gehen diese Unternehmer unter, obwohl sie eindeutig die besseren sind?
Weil in der freien Marktwirtschaft die Arschlöcher besser durchkommen, weil es mehr Arschlöcher gibt, die nach Erfolg streben. Und gleich und gleich gesellt sich gern. Dabei würden die Herren (und die wenigen Damen) besser fahren, wenn sie anders handeln würden. Aber das macht ja nicht soviel Spaß, wenn man drauf steht, sich grösser zu machen als andere Menschen. Obwohl man genauso aufs Klo geht.
In dem Moment, wo man mit dem Strom schwimmt, macht man genauso mit. Und sich schuldig.
Ich mit meiner Einstellung werde wohl niemals Siemens-Vorstandsvorsitzende. Will ich garnicht. Ich will meine Praxis und Leuten helfen. Dabei verdiene ich keine Millionen, aber für nen schönen Urlaub und ein kleines Haus wird es reichen. Und ich habe danach das gefühl, ich hab was getan, was allen dient. Das ist mir mehr wert als die Million auf dem Bankkonto. Wenn das Loser-gedankengut ist - ok. Mehr Loser bräuchte die Welt!
Erfolgreich sein ist keine Frage des eisernen Willens oder des eigenen Arschloch-Potentials. Wir messen Erfolg an materiellen Standards. Die sind fein und machen Spaß. Aber es ist nur Geld. geld ist wichtig, um zu überleben. Aber alles darüber ist nur Spaß und kein Fundament. Ich glaube, der Feuerwehrmann, der das Kinderheim löscht und die Katze rettet, hat mehr für die Welt getan als ein Herr XYZ, der die 100. Million scheffelt. Die Ärtze ohne Grenzen leisten Dinge, die ein materiell verhafteter Mensch niemals verstehen oder auch nur ansatzweise nachfühlen kann.
Man muß bedenken, alles, was man tut, fällt auf einen zurück. Irgendwann. Also kann man sogar als Egoist Gutes tun - und sei es nur, um selbst was zurück zu bekommen. Der edelste beweggrund ist es nicht, aber es wäre ein Anfang.
Das ist jetzt nicht nur im abgehobenen Eso-Niveau gemeint. Es ist schlichte Realität - wie es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Wenn ich kacke zu den Leuten bin, sind sie kacke zu mir und keiner will gerne mit mit frühstücken. Bin ich freundlich und lächle die Menschen an, so sind sie freundlich und lächeln zurück - in der regel. Und ist da mal ein Griesgram, so ist er da halt.
ich kann auch ganz schön scheisse sein und wenn ich nen schlechten Tag hab, bin ich ne ganz dumme Kuh. Aber im grossen und ganzen bemüh ich mich schon und fahre gut damit. Dabei bin ich kein verkiffter und hängengebliebener Hippie. Im Gegenteil. Ich bin auch keine Tambourinschwingende Hausfrau, die in ihrer Feldenkraisgruppe überlegt, wie man die Welt besser machen kann. Aber wenn ich das wäre, wäre das auch ok. Ich handele nur nach der Maxime: was ich nicht will, was man mir tu, das füg ich keinem andern zu. Und das ist kein selbstberuhigendes Rumgeblubber der "beliebten Verlierer", das ist gesunder Menschenverstand.
Du darfst das gerne anders sehen. Niemand von uns kennt die allgemeingültige Wahrheit. Nur sollte man sich bewußt sein über die Verantwortung anderen gegenüber und die Konsequenzen seiner Handlungen. Wer am lautesten schreit, hat nicht automatisch recht. Und wer sich genauso schlecht verhält wie die anderen, nur weil die es halt tun, macht noch lange nicht alles richtig.
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Wer im Glashaus sitzt, sollte im Keller bumsen
Geändert von chaostante (22.08.2008 um 17:53 Uhr).
als lword - bzw. j.b.fan, bin ich eben auf diesen thread gestossen.
Naja...... selbstverständlich könnte man die Thematik "Mann" hier falsch verstehen bzw. überbewerten. Es gibt ja bekanntlich immer 2 Seiten der Medaille. Allerdings glaube ich nicht, dass es absichtlich gewollt war hier den Mann in gewisse Rollen zu stecken oder gar ihn als blöd, langweilig etc. darzustellen. Er sollte lediglich "irgendwie ......." in die Serie eingebaut werden.
Es ist eine Serie über ein Thema, über das lange nicht gerne in der Öffentlichkeit gesprochen wurde. Vielen jungen Mädchen - und natürlich auch jungen Männern - geht es so, dass sie nicht wissen wie sie mit ihren Gefühlen umgehen sollen, wenn sie merken, dass sie das eigene Geschlecht reizt.
Über Ilene Chaiken mag man sagen, was man will. Aber ihr ist mit dieser Serie ein grosser Durchbruch zum Thema Homosexualität gelungen und somit ein Weg zu mehr Anerkennung in der Gesellschaft.
Heteroserien gibt es schliesslich genug. Und es hätte eher komisch ausgesehen, wenn in L-word so gar kein Mann drin vorkommt. Man kann den Mann - ob man nun will oder nicht - nicht gänzlich aus der Umwelt ausschliessen. Männer sind auch Menschen. Nur gibt es halt Frauen, die sich nunmal nicht in Männer verlieben können.
Mir als sogenannte "Lesbe" (ich hasse dieses Wort ........) gefallen auch so manche Dinge in der lesbischen Szene nicht. Aber ich bin sowieso kein Masstab, da ich generell nicht das mache oder denke, was die Masse aussagt.
Soll heissen: Nur weil lesbisch fühle, muss ich nicht automatisch gleich Szene-Lesbe sein und / oder gleich mit jeder Frau ins Bett wollen.
Aber um auf das Thema Mann zurückzukommen:
Jenny hätte bei Tim bleiben sollen. Dann wären mir und einigen mehr viel Ärger wegen ihr und ihren komischen Szenen erspart geblieben. Und nebenbei bemerkt: Tim war ein lieber und keinesfalls dumm oder idiotisch.
@chaostante:
Wollte diese Stelle da aus deinem grossen Text zitieren. Ging net .............
Das war dein Satz, chaostante:
Gängige Praxis. Ist das gut? Nein. Da werden Leute mit ihrer Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut gefügig gemacht.
Und das ist meiner:
Oh. Dass sehr sehr viele Leute in sehr sehr vielen Firmen mit ihrer Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut gefügig gemacht werden, ist mittlerweile weeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiit verbreitet. Aber das werden demnächst auch die ersten Firmen sein, die sang-und klanglos untergehen werden, wenn sie sich nicht bald ändern und wieder in der Liebe arbeiten werden. Also mit statt gegeneinander.
Also erstmal zum Thema L-Word. Ich finde Tim ist ein Mann, der einfach sehr lieb und einfühlsam rüberkommt. Und kein typisch idiotischer Stereotyp ist. Und Angus ist auch so einer. Ich finde nicht,dass alle Männer dort als hirnlose Wesen dargestellt werden. ;-) Aber es ist nunmal ne Serie für Frauen, die Frauen lieben. Wären da alle Männer toll und nett, dann wäre warscheinlich das Thema Heterosexualität viel größer.
Trotzdem muss ich sagen, die Beziehungen,welche ich mit Männern hatte, da waren diese Kerle allesamt Arschlöcher. Weshalb mein eigenes Bild gegenüber Männer eher geschwächt ist. Zumindest in einigen Dingen wie Liebe oder auch ihre Einstellung auf Sex.
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So, jetzt noch mein eigener Senf. Ich arbeite in einem Männerjob. Und bei uns in der Küche gibt es bis auf eine andere Frau keine Männer. Und tada, diese steht auch auf Frauen. *lach*
Aber was ich sagen will, man kommt in diesen Jobs viel besser klar, wenn man mit diesen Männer, die allesamt große Machos und Angeber sind ;-), seine Späße macht, dumme Sprüche bringt, Abends n Bierchen trinkt und man auch mal Party macht. Wenn man da reingeht und auf zickige Powerfrau tut, dann hat man sowieso direkt verschissen. Und ganz ehrlich, ich persönlich komm mit den meisten Männern freundschaftlich besser aus,als mit Frauen.
Aber es ist nunmal auch so, dass ein Betrieb wahrlich besser läuft,wenn alles etwas netter und auch freundschaftlicher abläuft. Wenn der Chef sich auch mal darum schert, was mit dem Arbeitnehmer privat vielleicht gerade nicht hinhaut, anstatt ihm Angst einzujagen und nur brüllend rumzurennen und mit Kündigung droht. Da passiert es schnell,dass diese Arbeitnehmer sich gegen ihren Chef stellen und keine Lust haben, oder auch einfach kündigen der Reihe nach.
Fazit: Es ist schöner wo zu arbeiten, wo alles friedlicher abläuft. Keine Arschkriecherei. Aber auch keine Agressivität und Drohungen.
__________________ Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust am Leben. [Werner Finck]
Jeder Mensch hat 5 Sinne.
Doch ich hab 6.
Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen , Sehen
und mein 6. Sinn ist reden, auch wenns unSinn ist.